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Dübelbefestigungen erfahren unterschiedliche Belastungsrichtungen: die Kräfte wirken als Zug-, Querlast und Schrägzug. Vielfach ist es auch eine Kombination aus zwei Kraftrichtungen die z.B. als Schrägzug (Bild 1) resultieren. Die Kraftrichtungen sind dabei nicht immer fest, sondern können auch im Laufe der Nutzungsdauer wechseln.
Die auftretenden Kräfte muss der Dübel sicher in den Verankerungsgrund leiten können. In der modernen Dübeltechnik nutzt man dazu drei verschiedene Tragmechanismen: Reibschluss, Formschluss und Stoffschluss oder eine Kombination daraus (Bilder 2 bis 4).
Zur Beschreibung der jeweiligen Haltewerte ist der Begriff "Gebrauchslast" derjenige, der den Anwender interessiert. Angegeben ist er in Kilo -Newton (1 kN = 1000 N ≈ 100 kg). Die angegebenen Gebrauchslasten liegen - bedingt durch die Berücksichtigung eines Sicherheitsfaktors - deutlich unter dem "Bruchlastwert", dem Wert, bei dem unter Laborbedingungen das Mauerwerk versagt, die Schraube bricht oder der Dübel aus dem Loch gezogen wird. Bei der Auswahl des richtigen Dübels muss darauf geachtet werden, dass die Nichttragende Schicht (z.B. Putz, Fliesen, etc.) nicht zur Verankerungstiefe gezählt werden darf. Um die maximalen Haltewerte zu erreichen, sollten die Schrauben immer den - in Hinblick auf den Dübel - größtmöglichen Durchmesser aufweisen. Die Schraubenlänge = Länge des Dübels + Dicke des Montageteils + 1x Schraubendurchmesser . Das Ergebnis wird dann auf die nächste gängige Schraubenlänge aufgerundet (Bild 5). Sie können diese Werte mit Hilfe unserer interaktiven Berechnungstools natürlich auch gleich online ermitteln.
Um den Baustoff nicht zu überlasten gibt es Regeln die die Abstände der Dübel zueinander bzw. zum Rand des Baustoffs festlegen. Mehr hierzu unter der Rubrik Abstände. |







