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Auswahl des richtigen Dübels nach Mauerwerk und Struktur (Konsistenz) und nach Belastung.
     
Dübel für Standard-Befestigungen
     
Allzweckdübel sind vielseitig einsetzbar. Wie auch bei den Spreizdübeln erfolgt durch Eindrehen der Schraube die Spreizung, die einen sicheren Halt in Beton und Vollmauerwerk bietet. In Hohlmauerwerk und in Hohlwänden aus Gipskartonplatten wird die überaus sichere Verankerung durch eine Verknotung erreicht, die beim Weiterdrehen der Schraube entsteht, indem das Dübelende zum Dübelhals gezogen wird. Dieser sogenannte Muttereffekt ist der wesentliche Unterschied zu den einfachen Spreizdübeln.  
 
Spreizdübel aus Kunststoff und Allzweckdübel aus Kunststoff.
   

Haltewerte

  • Auszugswert (Bruchlastwert).
  • Gebrauchslastwert (empf. F).
  • Zulässige Lasten (zul. F).
  • Sicherheitsbeiwert.

Der Auszugswert F (Bruchlastwert) ist der Wert, bei dem entweder das Mauerwerk versagt, die Schraube bricht oder der Dübel aus dem Bohrloch gezogen wird.

Die empfohlene Gebrauchslast empf. F ergibt sich durch Dividieren des Auszugswertes mit dem entsprechenden Sicherheitsbeiwert. Als Richtwert gilt bei Metalldübeln mind. 3-fache Sicherheit (g = 3), bei Kunststoffdübeln mind. 5-fache Sicherheit (g = 5).

Diese zulässigen Lasten werden vom Deutschen Institut für Bautechnik DIBt Berlin in einem Zulassungsbescheid aufgeführt und sind nur gültig, wenn auch die Zulassungsbedingungen eingehalten werden.

Generell sind Auszugswerte (Bruchlastwerte) abhängig von der Festigkeit des Mauerwerkes, von der Genauigkeit des Bohrlochs bzw. des Bohrers, von Schrauben-l und -länge, der Schraubenart und wie fest die Schraube angezogen wird.

Es gibt drei Belastungsrichtungen: Den Zug, Querlast und Schrägzug unter jedem Winkel. Bei Angaben von Haltewerten wird in der Regel der Direktzug gemessen. Bei besonderen Befestigungsarbeiten, z. B. beim Anbringen von Hängeschränken, sind je nach Anspruch des Möbelherstellers Querzug und Schrägzugwerte erforderlich. Beim Ermitteln von Haltewerten können erhebliche Schwankungen innerhalb der Versuchsreihen auftreten, obwohl im Labor optimale Voraussetzungen geschaffen sind. Da diese bei Handwerkern und Heimwerkern nicht immer gegeben sind, ist mit Haltewerten vorsichtig umzugehen. Die ermittelten Werte sind zudem meist viel höher, als sie in der Praxis benötigt werden.