Ob Sie es mit einem festen oder weicheren Baustoff, einem massiven oder einem Hohlkammerstein zu tun haben, merken Sie spätestens, wenn Sie das Dübelloch bohren.
Wissen Sie nicht, aus welchem Baustoff die Wand besteht, sollten Sie die Bohrmaschine zunächst im Drehgang laufen lassen. Das Schlagwerk nur dann zu schalten, wenn Sie keinen Fortschritt erzielen. Bei Lochsteinen besteht die Gefahr, dass durchs Schlagbohren die Stege weg brechen.
Geht der Bohrer im Drehgang rein "wie Butter", können Sie von einem weichen Baustoff ausgehen. Rutscht er plötzlich ins Leere und trifft dann noch mal auf Widerstand, handelt es sich mit ziemlicher Sicherheit um einen Lochbaustoff.
Die Analyse des Bohrmehls gibt weitere Hinweise: Ist es rot, hat man es meist mit einer Ziegelwand zu tun, Weiß deutet auf Kalksandstein hin, während Grau auf Beton schließen lässt.
Zum Bohren von Beton setzt man am besten einen Bohrhammer ein, der mit wesentlich höherer Schlagenergie arbeitet (Bilder 1 bis 3).
Das Dübelloch exakt rechtwinklig zum Mauerwerk bohren und immer etwas tiefer als nötig. 10 mm Sicherheits-Reserve werden empfohlen - für den Fall, daß trotz sorgfältiger Säuberung Bohrmehl im Dübelloch verbleibt.
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