Die Bestimmung des Untergrundes

TOX-Praxistipp:

Bei einem Rohbau sind die Baustoffe noch leicht zu erkennen. Sobald die Wand jedoch verputzt ist, lässt sich der Baustoff mit dem bloßen Auge so gut wie gar nicht mehr feststellen. Hier hilft eine Probebohrung am Rand mit kleinem Bohrdurchmesser, um zu erkennen, was sich unter der Oberfläche verbirgt.
Beton
Ergibt ein sehr feines,weißes bis graues Bohrmehl.
Vollstein (Ziegelmauerwerk)
Liefert das unverwechselbare rote Bohrmehl.
Porenbeton
Ergibt hellgraues, grobkörniges Bohrmehl.
Lochstein
Beim Bohren spürbare Hohlräume; Mehl ist hellrot/orange.
Gipskarton
Hohlraum hinter den Platten; Mehl ist weiß und fein.
Kalksandstein
Mehl ist weiß und feinkörnig, fast sandig.
Falls die Durchführung einer Probebohrung nicht erwünscht oder möglich ist, kann alternativ auf einen Allzweckdübel zurückgegriffen werden. Hier empfehlen wir unseren roten Allzweckdübel Tri.

Damit die anfallenden Lasten sicher vom Dübel gehalten werden und dieser nicht abplatzt oder reißt, müssen Dübel in ausreichenden Abständen von Baustoffkanten, Randabständen - und in bestimmten Abständen zueinander (Achsabständen) montiert werden. Bei Stahl- und Chemieankern werden diese Abstände in der Regel in den zugehörigen Zulassungen geregelt.


TOX-Praxistipp:

Hält der Dübel nicht, kann es an Folgendem liegen:

Bruch des Ankergrundes
Ursachen: Zu hohe Lasten, geringe Festigkeit des Baustoffes, falscher Dübel oder zu geringe Achs- oder Randabstände.

Spalten des Bauteils
Ursachen: Zu geringe Bauteilabmessung, Achs- oder Randabstände wurden nicht eingehalten.

Herausziehen des Dübels
Ursachen: Reib- und Stoffschluss haben durch hohe Last oder fehlerhafter Montage, (z. B. zu groß oder ungleichmäßig gebohrtes Bohrloch) versagt.

Stahlbruch
Ursachen: Die Schraubenfestigkeit ist zu gering für die abgehängte Last.